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Mein Ansatz

Wenn ich das Erleben eines Menschen verstehen möchte, denke ich seine Beziehungen, seine Lebensgeschichte, seine Lebensbedingungen und seine körperlichen Empfindungen zusammen. Neben dem Gesagten können auch schwer ausdrückbare Erfahrungen, Träume und spontan auftauchende Bilder unserer Arbeit eine Richtung geben.

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Der systemische Ansatz hilft mir, Erleben in Beziehungen und Zusammenhängen zu betrachten. Jungianische Traum- und Symbolarbeit eröffnet Zugänge zu Erfahrungen, die noch nicht klar ausgedrückt werden können. Körperwahrnehmung und erfahrungsbezogene Übungen können je nach Anliegen hinzukommen. Wenn eine Methode wie Hypnose infrage kommt, besprechen wir vorher gemeinsam die Arbeitsweise und Ihre Erwartungen.

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Jeder Mensch hat eigene Wege, sich auszudrücken und Erfahrungen zu verstehen. Wenn ich die Ansätze nutze, in denen ich ausgebildet bin, orientiere ich mich daran, Sie kennenzulernen, Ihr Wissen um die eigene Erfahrung ernst zu nehmen und die Verbindung zu Ihrem Leben im Blick zu behalten. Wir prüfen gemeinsam, was sinnvoll ist, und verändern bei Bedarf unsere Arbeitsweise.

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Die Richtung dieser Auseinandersetzung bestimmen Ihre Wünsche danach, was in Ihrem Leben anders werden soll. Wir verbinden das, was Sie in Ihrem inneren Erleben entdecken, mit Ihren Beziehungen und Entscheidungen im Alltag.

Beziehungen und Lebensbedingungen

Wie wir uns selbst begegnen, ist mit unseren Erfahrungen mit anderen verbunden. Rollen, die wir in der Familie gelernt haben, unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit, gesellschaftliche Erwartungen und aktuelle Lebensbedingungen beeinflussen unsere Entscheidungen und unser Selbstbild.

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Deshalb schauen wir in den Gesprächen sowohl auf persönliche Veränderungsmöglichkeiten als auch auf die Bedingungen, unter denen Sie leben. Belastungen durch Migration, Ungleichheit, Arbeit und Sorgeverantwortung nicht als persönliches Versagen zu behandeln, ist ein wichtiger Teil meines Ansatzes.

Körperliches Erleben

Der Körper ist nicht nur ein Gesprächsthema, sondern unmittelbar Teil der Arbeit. Wir können bei einem veränderten Atem innehalten, während Sie ein Gefühl beschreiben, eine Anspannung bemerken oder dem Impuls nachgehen, sich zurückzuziehen oder zu bewegen. Körperliche Empfindungen erkunden wir zusammen mit Gefühlen und Gedanken so, wie Sie sie im jeweiligen Moment erleben.

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Dabei geht es nicht darum, dem Körper von außen eine Bedeutung zuzuschreiben. Wichtig ist, eigene Reaktionen wahrzunehmen, Unterstützendes zu erkennen und zu beobachten, wie sich das Erleben durch eine andere Haltung oder Bewegung verändert. Wir arbeiten in einem Tempo und einer Intensität, die für Sie nachvollziehbar und passend sind.

Träume, Symbole und Imagination

Im jungianischen Ansatz bieten Träume einen Zugang zu Konflikten, Sehnsüchten und neuen Lebensrichtungen, die sich noch nicht klar in Worte fassen lassen. Die Bedeutung eines Bildes leiten wir nicht aus einem fertigen Symbollexikon ab. Wir betrachten Ihre Assoziationen, den Traum als Ganzes und seinen Bezug zu Ihrem Leben.

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Imagination und hypnotische Fokussierung können hinzukommen, um die Aufmerksamkeit auf das innere Erleben zu richten. Dabei auftauchende Bilder und Assoziationen werden als Teil der gegenwärtigen Erfahrung betrachtet, nicht als Belege für Ereignisse in der Vergangenheit.

Familienbeziehungen und Aufstellungsarbeit

Rollen, Loyalitäten und unausgesprochene Erwartungen innerhalb der Familie können beeinflussen, wie ein Mensch sein eigenes Leben gestaltet. Aufstellungsarbeit stellt Beziehungen räumlich dar und ermöglicht es, Nähe, Distanz und den eigenen Platz in der Familie zu erkunden. Die Darstellung ist keine abschließende Wahrheit über eine Familie, sondern eine Perspektive, die wir gemeinsam betrachten.

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Die dreieinhalbjährige Ausbildung in Familienaufstellung, die ich derzeit in Berlin absolviere, ist Teil meiner fachlichen Weiterentwicklung in diesem Bereich.

Die Grundlage unserer Zusammenarbeit

Nicht jede Methode kommt in jedem Gespräch zum Einsatz. Wir besprechen, was ich vorschlage und warum, und entscheiden gemeinsam über das Vorgehen. Sie können einen Vorschlag ablehnen, eine Pause machen oder einen anderen Weg wählen. Die Achtung Ihrer Grenzen, offene Kommunikation und fachliche Verantwortung bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

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